|
Sonne, Sand und Meer,
das gehört zu Gateo a Mare in Italien. Für uns Velofahrer reicht das natürlich nicht. Wir brauchen Abenteuer, etwas Wind, viele Berge und ein wenig Regen zur Kühlung.
Nun ja der Start ins Trainingslager war schon ein Abenteuer, da am Vorabend sehr viel Regen und in den Bergen Schnee gefallen ist. Da der Gotthard-Tunnel am Samstag früh geschlossen war, entschieden wir uns für die
Route über den St. Bernhardino. Nun bei Zürich kam die Meldung, dass der Gotthard-Tunnel wieder offen sei. Also sofort die Richtung ändern und ab durch den Tunnel. Danach kam die Meldung, dass der St. Bernhardino
geschlossen ist. Nun ja so haben wir das Abenteuer doch noch gut überstanden. Das Wetter wurde auch immer besser, und so wurden wir bei angenehmen Temperaturen in Gateo a Mare empfangen.
Die Teilnehmer/innen des Trainingslagers waren: Kathrin S., Hanspeter K., Peter A., Rolf M., Andreas Z., Peter M., Christian und Thomas S.
Wir machten in verschiedenen Gruppen im Tag zwischen 80 und 200 Km die ersten 20 Km bis an die Berge waren immer Flach, danach hat es verschiedene Steigungen von kurz, steil, bis gleichmässige die eine Länge bis 15
Km aufwiesen. Also zum Trainieren ein absolutes Paradies.
Im Hotel Marina wurden wir auch gut verpflegt. Die Stimmung unter den Teilnehmer war auch sehr Gut, ausser bei den Diskussionen welches Rennrad das Beste sei, ging es erst recht los. Ich finde die Marke mit
dem C sei die beste, was die Meisten auch fanden, aber lassen wir das. Am Abend beim spazieren gab es immer einen guten Cappucino oder ein Frappé, gemischt mit lustigen Erzählungen von Don Petdro d'Abtini
als er noch Profi war.
Mit dem Wetter war es auch gut, da wir nur am Mittwoch Dauerregen hatten, also so waren Radsport-Geschäfte anschauen, Shoppen im Supermarkt oder alte Autoteile auf dem Schrotplatz suchen angesagt.
So ging eine schöne Woche schnell zu Ende und der Rückweg lag vor uns. Ausser den 4 ½ Stunden Wartezeit vor dem Gotthard ging die Reise gut zu Ende.
Grüsse aus Gateo a Mare und bis 2003 in alter Frische.
Thomas Stähli
|